27. Mai 2015

Thüringer Projekte beweisen die Alltagstauglichkeit von Elektromobilität

18. März 2015 „Vor allem im innerstädtischen Lieferverkehr sind kleine Elektrofahrzeuge und jene mit hohen jährlichen Fahrleistungen schon heute wirtschaftlich – dies zeigen Kostenanalysen auf.“, so Frank Schnellhardt, Geschäftsführer der Ilmenauer INNOMAN GmbH und Konsortialführer des Forschungsprojektes Smart Mobility in Thüringen.

 

Untermauert wird dies durch die kürzlich veröffentlichte Studie des Ökoinstitutes e.V.. Durch künftige Batteriepreisentwicklungen und günstige Fahrstromtarife kann bis 2020 eine Kostengleichheit zu verbrennermotorisch angetriebenen Fahrzeugen bereits ab einer jährlichen Fahrleistung von 17.000 Kilometern erreicht werden. Basierend auf diesen Ergebnissen rechnet die Studie bis 2020 mit 700.000 Fahrzeugen deutschlandweit, für die der Einsatz von Elektrofahrzeugen wirtschaftlich wäre.

SMART CITY LOGISTIK Erfurt zeigt auf dem Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ die Einsatzfähigkeit von Elektrofahrzeugen in logistischen Anwendungsszenarien. Das im Projekt entwickelte intelligente IKT System zur Planung, Überwachung und Optimierung bietet mit Hinblick auf beschränkte Reichweiten Planungssicherheit, reduziert Reichweitenängste und ermöglicht den wirtschaftlichen Einsatz dieser Fahrzeuge. Die praktische Erprobung erfolgt anhand von drei im Projekt beleuchteten Einsatzszenarien: Expresslieferung, Medikamentenzustellung und der Bestückung von Automaten.

Halle 9, Stand B18, „Forschung für die Zukunft“

sMobiliTy zeigt auf dem Gemeinschaftsstand des BMWi „Smart Service Welt“ wie mit intelligenten Services der Einsatz von Elektrofahrzeugen auch für den Privatnutzer unterstützt werden kann. Hier geht es beispielsweise um ein Routingsystem, welches die aktuelle Verkehrslage in Erfurt berücksichtigt. Ein zweites Themenfeld ist das gesteuerte Heimladen, über welches ein attraktives Angebot eines Fahrstromtarifs möglich wird. Damit wird auch hier das Elektroauto in seinem Einsatz wirtschaftlicher. Die gezeigten Lösungen werden ab April in einem breit angelegten Feldtest praktisch erprobt.

Halle 9, Stand E24 „Smart Service Welt“

 

Informationen zu den Projekten:

Beide Projekte werden im Rahmen des Technologieprogrammes „IKT für Elektromobilität II – Smart Car – Smart Grid – Smart Traffic“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Mit diesem Forschungsprogramm werden derzeit bis Ende 2016 neue Konzepte und Technologien für das Zusammenspiel von intelligenter Fahrzeugtechnik im Elektroauto (Smart Car) mit Energieversorgungs- (Smart Grid) und Verkehrssteuerungs­systemen (Smart Traffic) auf der Basis von moderner Informations- und Kommunikations­technik (IKT) entwickelt. Unter www.ikt-em.de sind weiterführende Informationen zum Forschungsprogramm und zur Studie des Ökoinstituts zu finden.

Die Zukunft der Elektromobilität ...

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